Im letzten Beitrag habe ich gerade noch davon geschrieben, dass das dort vorgestellte System erst richtig Sinn macht, wenn man dieses mit eine Augmented Reality System verbindet - dazu nun der heutige Nachtrag …

… genau an einer solchen Lösung forscht gerade der Absolvent der Tokioter Universität Hideki Nakayama.



Die an Laboratory of the Information Science and Technology entwickelte Software für die Kombination aus Head Mounted Camera and Display ist somit wieder mal ein Schritt näher zur omnipräsenten Informationsbereitstellung.

Nicht nur Lernsysteme und gehandicapte Personen werden davon profitieren, sondern (so hoffe ich) auch vielleicht ich selber eines Tage, wenn dann mein ganz furchtbar schlechtes Namens- und Personengedächtnis ausgeglichen wird, in dem mir einfach in meine Kontaktlinse der Name und alle weiteren Daten, der durch die Technik längst erkannten Person eingeblendet wird.

Danke!


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Jeder der schon einmal Semapedia genutzt hat, weiß wie toll das ist, wenn sich die Frage „Wat is‘ dat denn?“ mit einem Klick beantworten lässt. Die Firma Evolution Robotics geht mit der Verwendung der sogenannten ViPR (visual pattern recognition) Technologie noch einen Schritt weiter.

Diese ermöglicht es ein Bild innerhalb kürzester Zeit auf seinen Inhalte zu analysieren und zu den erkannten Gegenständen weitere Informationen anzubieten. Je nach verwendeten Datenquellen kann so zum Beispiel, wenn einem ein DVD-Cover vor die Linse kommt, die Inhalte des Films, Bestellmöglichkeiten, die Musik des Soundtracks oder gar Videoausschnitte präsentiert werden.



Leider ist diese Technologie bisher nur serverseitig verfügbar, so dass die Bilder zum Zentralrechner gesendet werden müssen und dieser dann eine eMail mit den „Analyseergebnissen“ zurücksendet.

Langfristig ist die ViPR-Technologie natürlich sehr interessant, wenn man sie mit Augmented Reality Systemen verbindet, wie zum Beispiele das hier oder dieses hier.

Mehr (leider nur englische) Infos dazu unter: www.evolution.com/core/ViPR/

PS. Auf der Seite kann man übrigen ganz unten auch noch ein sehr schönes Anwendungsbeispiel sehen, den LaneHawk. Dieser wir im Fussbereich von Kassen im Supermarkt installiert und erkennt, wenn dann doch noch „ganz zufällig“ auf der unteren Ablage des Einkaufswagens etwas „vergessen“ wurde. Das nenne ich mal ein schnelles Amortisierungsmodell.


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34 Jahre nach dem ersten gelben Post-it gibt es nun die „Version 2.0“ … also genau genommen „nur“ eine digitale Erweiterung für die altehrwürdigen Klebezettel.

Mit dem Projekt „Quickies“ hat die „Ambient Intelligence Group“ des MIT Media Laboratory dazu eine Möglichkeit geschaffen, das der handschriftlich geschrieben Text gleich automatisch digitalisiert und ausgewertet wird. Also Termine werden als Termin erkannt und in den Kalender eingefügt, Aufgaben in die Aufgabenliste und so weiter. Ebsenso an wenn sich das Post-it richtet … Mehr dazu im Video:



Besonders herausragend finde ich die Kombination mit RFID-Tags, so dass ich meine Post-its auch überall wiederfinde oder sie gar selber, z.B. beim Vorbeigehen mit einem entsprechenden Endgerät, nach Aufmerksamkeit schreien …

Mehr dazu auf der (leider nur englischen) Projektseite des MIT:
http://ambient.media.mit.edu/projects.php?action=details&id=16


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Das Kunst und Interface Design ganz gut zusammenpassen können, ist spätestens seit der Entstehung der Ars Electronica im Jahre 1979 bekannt. Vor einer Woche wurde dies nun wieder sehr anschaulich von einem der Künstler, der auch auf der Ars Electronica fast schon zu den „Stammgästen“ gehört, Zachary Lieberman demonstriert.

Dieser war nämlich einer der Sprecher auf der see conference #3 in Wiesbaden. Hier ein kleiner Ausschnitt aus seiner Performance:



Für seine „Schattenspiele“ nutzt Liebermann dafür einen Overheadprojektor der zusätzlich noch eine Kamera + Software hat, die die Objekte und Hand- und Fingergesten erkennt. Die daraus resultierenden „digitalen Erweiterungen“ werden dann mit einem Videoprojektor noch auf das „manuelle“ Bild projiziert.

Die Performance gehört zu einer Reihe die Zachary Lieberman und sein Mitstreiter Golan Levin 2004 unter dem Namen „The Manual Input Sessions“ erstmal gezeigt haben. Mehr zu diesem außergewöhnlichen Projekt gibt es auf der (leider nur englischen) Webseite:

www.tmema.org/mis/

Wer die ganze Aufführung und darüber hinaus noch einen Vortrag über andere Arbeiten von Lieberman sehen möchte, dem sei die Webseite der Konferenz empfohlen:

see-conference.com/#/de/Livestream/…

Für mich war das übrigens der erste Besuch auf der, von der Agentur Scholz & Volkmer mittlerweile zum dritten Mal (und mit viel Liebe zum Detail) veranstalteten Konferenz. Und ich muss sagen, ich bin noch immer begeistert. Für einen moderaten Teilnehmerbeitrag von 70 Euro gaben sich über sechs Stunden lang hochkarätige Sprecher die Klinke in die Hand. Unter anderem auch Frank van Ham (wir berichteten über sein Projekt hier) und Ben Fry. Die gesamte Liste der Sprecher und Videoaufzeichnungen aller Vorträge kann unter folgender Adresse abgerufen werden:

www.see-conference.org/#/de/see3/Overview

Insofern, freue ich mich schon auf die see #4


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Erstmal nichts spektakuläres, wenn man dann aber die Kamera in ein Fahrzeug montiert und den Fahrer über eine Fernsteuerung das Vehikel bedienen lässt, dann hat man laut den Angaben des Herstellers nur noch eine 5- bis 10-prozentige Verschlechterung, als wenn man selber im Fahrzeug sitzen würde.

Im Vergleich dazu ist eine Bedienung über eine „feste Kamera + nur Joystick - Steuerung“ etwa um 70 Prozent schlechter.

Tja, und was kann man mit so einer tollen Erkenntnis als erstes bauen?
Natürlich ein perfektes Kampffahrzeug!



Für mich als Pazifisten ist das Video eine absolute Zumutung!

Einzig tröstend ist, dass diese militärische Entwicklung, mal wieder den Weg bereitet für daraus abgeleitet zivile/kommerzielle Produkte, wie beispielsweise ferngesteuerte Roboter für Feuerwehr, Abwasseranlagen, Kampfmittelbeseitigung, Unterwassereinsätze und wo sonst noch kein Mensch reinpasst oder sein Leben riskieren möchte …

In diesem Sinne,

Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft. (Immanuel Kant)


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Anscheint rücken wir dem ersten Release vom BumpTop (wir berichteten hier und hier) immer näher …

… von der kürzlich zu Ende gegangen Stanford University’s Cool Product Expo (CPX) ist dieses Video mit dem Schöpfer, Anand Agarawala, aufgetaucht. Darin kann man schon sehr gut sehen, wir sich sein System in die Windows-Umgebung integrieren wird.



Aktuell kann man sich auf der Webseite zu einer „Private-Beta“ anmelden und wenn ich Agarawala im Video richtig verstanden habe, ist wohl eine Veröffentlichung noch gegen Ende des Jahres geplant.

Zur (leider nur englischen) Projektseite: www.bumptop.com


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Die guten Lösungen liegen mal wieder so nah und wenn man diese sieht, sagt man sich „… das ist ja einfach, da wäre ich auch drauf gekommen“ - seit Ihr aber nicht! Sondern das Georgia Institute of Technology!

Bisher war das Problem bei Robotern, die insbesondere körperlich beeinträchtigte Menschen unterstützen sollen, das richtige und vor allem schnelle Erkennen von Gegenständen. Während der Mensch einmal schnell das gesamte Zimmer visuell „scannt“ und dann das Telefon unter dem Sofakissen hervorblitzen sieht, suchen sich unsere mechanischen Freunde fast zu Tode.

Genau für dieses Probleme haben nun die Forscher vom Georgia Tech Healthcare Robotics Lab eine Lösung gefunden: einen Laserpointer!
Genauer gesagt, ein ganzes Robotorsystem, namens „El-E“



Das Erkennen des extrem hellen Laserlichtpunktes ist natürlich x-fach einfacher und schneller, als das graue Telefon auf dem grauen Sofa über die herkömmlichen Kamerasysteme zu finden.

Dieses System hat aber auch noch einen weiteren Vorteil, mussten die Gehandicapten bisher einen Roboter per Gesten oder Sprache steuern, so muss nun lediglich der Laserpointer auf den zu interagierenden Gegenstand gerichtet werden. Dies kann im minimalsten Fall mit einem einzigen Finger oder mit einem am Kopf befestigten Strahler geschehen kann.

Weitere Infos dazu unter:
www.heise.de/tr/Hilfreiche-Hand–/artikel/105853/0/100

Zur Seite des Health Systems Institute at Georgia Tech


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Innovationsforum Interaktionsdesign / Interaction Design

Wie Jan Jursa heute zum Glück “zugesteckt” wurde, sind gerade die Videos vom Innovationsforum Interaktionsdesign online gestellt worden.

Auf der Ende März, vom Studiengang Interface Design der FH Potsdam, veranstalteten Konferenz gaben sich unter anderem Bill Moggridge (IDEO), Bernard Kerr (Yahoo), Patrick Kochlik + Dennis Paul (ART+COM) und Frank Jacob (human interface.design) die Klinke in die Hand.

Dies sehr spannenden Videos derer Vorträge können unter folgender Adresse abgerufen werden:
http://interface.fh-potsdam.de/innoforum/09_videos.php


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Wirklich die absolut überwiegende Mehrzahl meiner Bekannten kauft Milch im Tetra Pak (also, genau genommen in einer „quaderförmigen Verbundstoffverpackung“ und nicht mehr im Tetraeder). Wirklich nur eine verschwindend geringe Anzahl kauft Flaschen.

Dies hat eine Menge Vorteile, aber (die Umweltverträglichkeit mal außen vor gelassen) hat dies auch einen entscheidenden Nachteil: Mal abgesehen von einer Prüfung per ungenauer „Schüttelprobe“, wissen wir nie, wie viel Milch wir noch in der Packung haben!

Viele andere Länder haben das Problem nicht. Entweder man verwendet man dort ganz ökologisch Flaschen oder wie die Amerikaner halbdurchsichtige Kunststoff-Milchkanister oder man lebt in den Niederlanden und hat dieses wunderbare “analoge Interface” …

Milch Skala

… dort gibt es nämlich einen Milchkarton mit eingebautem Sichtfenster und Skala. Man sieht genau wie viel Inhalt noch vorhanden ist und was ich eigentlich noch viel besser finde: Man kann die Skala auch super beim Kochen, zum dazugeben bestimmter Mengen verwenden.

Also liebe deutsche Produzenten, einen Käufer hättet ihr schon …


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Interaktionen

Eine der schönen Privilegien als Mitglied der SIGCHI der ACM waren bisher die sehr interessanten Ausgaben des „interacions“ Magazin.

Zu eurer Freude, bin ich seit kurzem nun kein „Privilegierter“ mehr, den die aktuelle digitale Version der Ausgabe steht für jeden zugänglich öffentlich im Netz. … und somit halte ich es mit einem Zitat von dem Schweizer Alfred Selacher „Egoisten teilen nur, weil sie wissen: Wer teilen kann, hat mehr vom Leben.“ und wünsche euch viel Spaß beim schmökern …

Zur (leider nur englischen) Seite der „interactions“ interactions.acm.org

Zur (leider nur englischen) aktuellen Ausgabe mags.acm.org/interactions/


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Zlango

Die SMS‘er und ICQ‘ler unter euch werden diesen Anbieter vielleicht schon kennen, mir war dieser bis heute leider neu.

Insofern, für alle „Nicht Eingeweihten“, die Pictogrammabfolge da oben heißt übersetzt:

„Heute schreibe ich mit Zlango.

Ich hoffe ihr versteht das“

Generiert habe ich diese Grafik mit Zlango. Dies ist der Service einer israelischen Firma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, aus Emoticons eine rein grafische Sprache zu entwickeln …

Jeder der schon einmal mit einem Zettel und Stift bewaffnet in ein fremdsprachiges Land gefahren ist, weiß jetzt genau was ich meine ;)

Laut Zlango‘s eigener Webseite haben Sie bereits Schnittstelle zu 20 Sprachen geschaffen und über 1 Million Nutzer in 12 Ländern.

Mit den über 250 entwickelten Icons gibt es mittlerweile Musikvideos …



… oder sogar Rotkäppchen als Kurzgeschichte:



Außerdem gibt es verschiedene Applikationen für Mobiltelefone, Plugins für ICQ oder eMail-Portale wie Yahoo oder Gmail.

Wirklich eine tolle und in der Umsetzung sehr schwierige Idee, denn wir wissen ja alle, wie schnell man ein schlechtes Icon missverstehen kann …

Mehr (leider nur englische) Infos unter: www.zlango.com


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Über die sogenannten BCI‘s hatten wir ja schon des öfteren berichtet. (Siehe hier, hier und hier). Nun hat vor kurzem die amerikanische Firma Emotiv Systems eine fast serienreife Version ihres Emotiv EPOC™ vorgestellt.

Bei diesem „Eingabegerät“ handelt es sich um ein „Headset“ im Wortsinne, in dem Sensoren die Gehirnströme messen und kabellos an einen USB-Dongle senden. Ein spezielles Programm wertet die Signale aus und setzt diese dann zur Steuerung der Software um.



Laut eigenen Angaben, werden bisher 12 Aktionen erkannt, so zum Beispiel: anheben, fallen lassen, rotieren, drücken, ziehen und so weiter …
Natürlich kann man dabei Objekte nicht so genau steuern, wie man es beispielsweise mit der Maus könnte, aber dafür eben rein durch die Kraft seiner eigenen Gedanken.

Abgesehen vom Spielemarkt ist dies für körperlich stark beeinträchtige Menschen „ein günstiger Einstieg“, um virtuelle oder physische Gegenstände kontrollieren zu können. Ich hoffe, es wird daran auch gedacht und entsprechende Softwarelösungen angeboten.

Im übrigen, sollen bei dieser Art der Steuerung Kinder bedeuten besser sein, da diese erheblich weniger blockiert sind als Erwachsene, so sagte dies jedenfalls Randy Breen (Emotiv’s Produktleiter) gegenüber CNET News.com. „Eine Menge Kinder phantasieren davon, eine Tasse (telekinetisch) zu bewegen und glauben es.“

Abgesehen von der Objektsteuerung werden auch die Gesichtsausdrücke erkannt und können so, beispielsweise auf einen virtuellen Avatar, übertragen werden.

Wenn man Emotiv glauben darf, so soll die kleine Haube Ende des Jahres für 299 Dollar auf den Markt kommen.

Mehr (leider nur englische) Infos unter:
www.emotiv.com


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Und wieder mal ist es eine Zukunftsversion von Nokia, die neue Wege in der Handhabung mobiler Geräte zeigt. (Sie dazu auch vergangene Meldungen hier, hier und hier)

Das im Video vorgestellte Konzept „Morph“ ist eine Kooperationsentwicklung mit der Universität Cambridge und wurde zur Ausstellung “Design and the Elastic Mind” im Museum of Modern Art, New York, vorgestellt.

Mit dem Konzept sollen die Möglichkeiten, die in Zukunft durch die Nanotechnologie geschaffen werden demonstriert werden. So zeigt „Morph“ sehr schön eine neue Art von Gerät, das durch die Verwendung von flexiblen Materialen, transparenter Elektronik und selbstreinigenden Oberflächen auch eine neue Art in der Handhabung und im Umgang mit Daten aufzeigt.

Nokia selber gibt dazu bekannt, das die ersten Elemente aus diesem Konzept bereits in den nächsten sieben Jahren in „High-End Handhelds“ umgesetzt sein könnten.

Wie ich finde, ein guter weiterer Schritt in Richtung Ubiquitous Computing - die Rechner sind „einfach da“ und passen sich immer mehr an mein „Menschsein“ an.

Mehr (leider nur englische Infos) untern: www.nokia.com/A4852062


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Einer der großen Vorteile, die “richtiges” Fernsehen gegenüber Internetvideos (mal abgesehen von Joost & Co) bietet, ist das Zapping.

Denn obwohl ich jemand bin, der fast ausschließlich gezielt Sendungen schaut, möchte auch ich mal einfach nur “so vor die Glotze hängen”, um das Gehirn auf “Leerlauf” zu schalten. Bei dieser “visuelle Suche” findet man dann oft sehr interessante Sendungen, die man über den Titel/Beschreibung im EPG wahrscheinlich nicht ausgewählt hätte.

Wenn man im Internet recherchiert kennt man dieses Phänomen in ähnlicher Weise. Über Links und Hinweise kommt völlig man von seinem eigentlich Ziel ab und surft so wild durch die Webwelt (sog. “Wilfing“). Bei Webvideos war dies bisher kaum möglich. Einzig über Vorschläge “Thematisch ähnlicher Videos” auf der selben Seite konnte man das “Ungesuchte” finden. Es fehlte bisher ein “echtes” Zapping durch die Sparten.

Umso mehr war ich begeistert, als ich von “YouTube Warp - Im Vollbild-Player visuell durch YouTube-Videos zappen” lass. Endlich gibt es ein Lösung, die YouTube von einer Lean-Forward User Experience zu einer Lean-Back UX werden lässt (mehr dazu auch hier) - so dachte ich jedenfalls.

Tja, was soll ich sagen, was einem beim Aufrufen von YouTube Warp begrüßt ist das hier:

YouTube Warp

… eine für Videos ungeeignete Informationsaufbereitung, die dazu ein wenig an eine Lösung von digg erinnert, von der Bedienung miserabel ist und so gar nichts mit “visuell durch YouTube-Videos zappen” zu tun hat.

Schade. Chance völlig vertan.

Aber wie immer, am besten selber eine Meinung bilden unter: http://de.youtube.com/warp_speed

PS. Auf einem wesentlich besseren Weg ist da schon neave.tv.

neave.tv

Beim deren Technology-Kanal bin ich doch glatt gleich bei mehren Videos “hängengeblieben”. Wenn die Macher jetzt noch die Cursortasten mit einem Kanalwechsel belegen würden, dann könnte ich mich schon super Zurücklehnen und mit meiner Computer-Fernbedienung weiterzappen.

Mehr unter: www.neave.tv


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Sicherlich könnt ihr euch noch an den TED-Vortrag von Blaise Aguera y Arcas, einer der Schöpfer von Photosynth, erinnern? (Wenn nicht, einfach noch mal hier klicken)

Mittlerweile ist die Microsoft Projektseite um ein paar schöne Bildersammlungen gewachsen und es gibt neben dem obligatorischen San Marco Platz in Venedig nun auch noch Bilder von der NASA Startrampe oder welche aus einer Zusammenarbeit mit den Machern der BBC-Serie “How We Built Britain“.

Insofern kann man nur jedem empfehlen mal die “Tech Preview” auszuprobieren.
Einziger Hacken bei der Sache: die Grafikanforderungen. Zitat von der Webseite: “We have tested Photosynth on graphics cards that are “Vista Aero Ready”. This includes: support for DirectX 9 graphics with a WDDM driver, 128 MB of graphics memory (minimum), and 32 bits per pixel. … Photosynth may run on cards that do not meet this requirement, but performance may be poor and functionality may be impaired.”

Insofern sei allen, bei dem der Bildschirm schwarz bleibt, folgendes Video empfohlen:



Die “Tech Preview” kann man unter folgender Adresse runterladen: http://labs.live.com/photosynth/

PS. Wer übrigens mal sehen möchte, wie dieses Projekt vor über zwei Jahren an der Universität Washington begann, der sollte sich dieses Video …



… und diese Seite anschauen: http://phototour.cs.washington.edu/


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In Jan Jursas Blog habe ich einen Hinweis über eine tolle “Weiterbildungsmöglichkeit” entdeckt, die mir bisher auch nicht so bewusst war: kostenfreie Interaction Seminare von “den Großen”.

Gemeint ist das Angebot zum Thema UID / Usability von “iTunes U“. Die meisten haben bestimmt schon mal den Link in iTunes gesehen, gedacht “Ah, neu!”, angeklickt, gesehen das alles in englisch ist und dann gedacht “Oh, sehr interessant, das schaue ich mir noch mal später an”. (So war es jedenfalls bei mir ;) )

Human-Computer Interaction Seminar der Stanford University

Wir Jan jetzt zum Glück richtig bemerkt, gibt es dort auch unter anderem die Vorlesungen des “Human-Computer Interaction Seminars” der Universität Stanford.

… und ich muss wirklich sagen, mit erstklassigen Dozenten! Unter anderem Bill Buxton von Micorsoft Research, Ken Goldberg von der Universität Berkeley, Don Norman, Bill Moggridge und und und …

Also in “iTunes U” suchen oder einfach folgenden Link klicken: http://deimos3.apple.com/….


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