Was zunächst aussieht wie ein weiterer “augmentierter” Funktionsprototyp mit 3D-Interface unter vielen anderen, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines einzelnen Hobbybastlers (Kyle McDonald). Die Materialliste für sein 3D-Tic Tac Toe ist erstaunlich kurz: Aluminiumfolie, sechs Widerstände, Kabel, ein Pappkarton und ein Arduino Prozessor. Umgesetzt wurde das Konzept mit Processing, einer Open-Source Umgebung zum programmieren von Bildern, Animation und Interaktion. Besonders Studenten, Künstler, Designer und natürlich Hobbybastler nutzen diese Programmiersprache um ihren Prototypen “Leben einzuhauchen”, siehe:www.processing.org
DIY 3D Interface: Tic Tac Toe from Kyle McDonald on Vimeo.
Der Arduino spuckt dabei Roh-Koordinaten aus, die alle 10 mal pro Sekunden aktualisiert werden. In dem Videobeitrag hat man teilweise das Gefühl, dass das Video die Hand führt anstatt andersherum. Die Ursache dafür ist wahrscheinlich, dass die 2 Videoquellen ( Webcam / Processing-Umgebung ) nicht optimal miteinander synchronisiert sind.
Abschließend denke ich, (abgesehen davon, dass dreidimensionales Tic Tac Toe ein wirklich unfaires Spiel ist), dass Arduino; eine kompatible Programmierumgebung; und ein paar “Haushaltsartikel” doch gute (und günstige) Möglichkeit bieten, um die eigene Kreativität in funktionierende 3D-Interfaces umzusetzen.
Mehr (englische) Informationen dazu bekommt ihr unter: www.gizmodo.com
Tags: 3D, analyse, arduino, augmented reality, bedienung, design, display, echtzeit, eingabesystem, interface, Live, software, touchscreen, virtuell, visualisierung










2 comments
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Juli 29th, 2008 at 16:39
Daniel
Hey,
wenn das mal keine schöne, billige herzustellende Bedienmöglichkeit ist.
Ihr habt nur einen kleinen Übersetzungsfehler in eurem Eintrag.
Die Koordinaten werden nicht alle 10 Sekunden aktualisiert sondern 10 mal in der Sekunde.
“and spits out raw 3-D coordinates that update 10 times per second for each sensor”
Grüße aus dem Schwabenland
Daniel
Juli 30th, 2008 at 10:15
Susi Augustin
Es ist doch immer gut zu wissen, wenn man so aufmerksame Leser hat … vielen Dank für den Hinweis, haben wir natürlich gleich korrigiert.
Beste Grüße aus Magdeburg